MUTATION METHODS

ANDREAS PALFINGER & AYSIN BAHAR SAHIN

  OPENING:  FREITAG  -  13. 3.2026 | 19 UHR  

Andreas Palfinger & Aysin Bahar Sahin (New York / London / Salzburg)

Die Ausstellung ›Mutation Methods‹ untersucht Objekte als Konstrukteure von Realität, als Ausgangspunkt räumlicher Transformation und architektonischer Gestaltung.

Sie bietet Raum für unorthodoxe Methoden des Entwerfens, bei denen Alltagsobjekte als Träger und Erzeuger von Realitäten gelesen, dekonstruiert und künstlerisch-architektonisch mutiert werden.

Das Alltagsobjekt und die Archäologie von Realitäten:

Im Fokus steht die Idee, dass Objekte nicht neutral sind, sondern Bedeutung, Geschichte und gesellschaftliche Wirklichkeiten enthalten und ermöglichen.

Ausgangspunkt ist ein Türgriff als nicht-neutrales Objekt, das Bedeutung, Geschichte sowie kulturelle
und gesellschaftliche Wirklichkeiten in sich trägt.

Die semiotische Analyse führt zur Skulptur ›Two Nows (Mutation_01)‹, die das Spannungsfeld zwischen einer sichtbaren, glänzenden Oberfläche und einer unsichtbaren Realität von Arbeit, Wartung und Erhalt reflektiert.

In einer architektonischen Weiterinterpretation wird die Skulptur fragmentiert und in Fragen von Raum, Hülle, Struktur, Kontext und Nutzung überführt.

Daraus entstehen das architektonische Raummodell ›Mutation_02‹ sowie proto-architektonische Artefakte.

Die Ausstellung versteht sich als methodischer Vorschlag und räumliches Argument zugleich – ein Beitrag zur Diskussion darüber, wie Objekte und Architektur unsere Realitäten und Wirklichkeiten aktiv erschaffen.

Die Ausstellung wird kuratorisch von Mia Meus, Kuratorin für Art, Science, Design & Technology, begleitet.

© ANDREAS PALFINGER & AYSIN BAHAR SAHIN